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Vortrag: Vom KZ-Häftling zum UN-Botschafter am 28. Juni in der VHS am Domfreihof

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Trier und die Volkshochschule Trier präsentieren am

28. Juni um 20 Uhr am Domfreihof 1b in Raum 005

einen Vortrag des 1931 in Bratislava geborenen israelischen Rechtsprofessors Yehuda Blum. Im Juni 1944 wurde er mit seiner Familie in das KZ Bergen-Belsen deportiert. Über die Schweiz gelang 1945 die Ausreise nach Palästina.

Seine beispiellose Karriere, die ihn vom einfachen Juristen in Israel in höchste Staatsämter führte, vermittelt grundsätzliche Einsichten in die israelische Gesellschaft und Politik. Blum wurde Botschafter Israels bei den Vereinten Nationen und gehörte 1978 zum Verhandlungsteam beim Camp David Abkommen, bei dem der bahnbrechende Frieden zwischen Israel und Ägypten geschlossen wurde. Yehuda Blum lehrt als Professor für Internationales Recht an der Hebräischen Universität in Jerusalem.

Er ist ein kritischer und engagierter Begleiter der Aussöhnung Israels mit seinen arabischen Nachbarn. In seinem Vortrag wird Yehuda Blum über die unterschiedlichen Erfahrungen seines Lebens berichten.

Weitere Informationen zu dem Referenten finden Sie hier

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