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Statistik

Zahlen und Fakten

Viele Aspekte des dauerhaften, von beiden Seiten, also Israelis wie Palästinensern, als existenzbedrohend empfundenen Konfliktes lassen sich besser nachvollziehen, wenn man sie nicht nur historisch, völkerrechtlich oder moralisch betrachtet, sondern im Vergleich sozusagen nacktester Tatsachen, nämlich statistischer Daten. So könnte man in Zahlenreihen bzw. in Tabellen und Graphiken gegenüberstellen und vergleichen, wie sich das Bevölkerungswachstum einerseits auf jüdischer und wie andererseits auf arabischer Seite über mehrere Jahrzehnte entwickelt hat. Man würde betrachten können, welche Rolle in einem Fall Faktoren wie Zuwanderung und im anderen Falle hohe Geburtenraten für das Bevölkerungswachstum spielen. Und möglicherweise ließe sich am Ende einer solchen genaueren statistischen Betrachtung leichter nachvollziehen, weshalb es für den Staat Israel immens bedrohlich wäre, in die Rückkehr nicht allein von vormals einigen Hunderttausend aus der Region Palästina geflohener Araber, sondern auch von deren Kindern und Kindeskindern, also inzwischen mehreren Millionen Palästinensern einzuwilligen.
Wenngleich Dank eines nun schon Jahrzehnte währenden Betreuungsaufwandes der Vereinten Nationen in den Lebensräumen der Palästinenser, den sogenannten Flüchtlingslagern, für Ernährung, medizinische Grundversorgung und elementare Bildung der Bevölkerung Sorge getragen wurde, könnte man aus statistischen Vergleichen von Daten wie Dauer des Schulbesuches, Schülerzahlen pro Klasse oder Zahl der Patienten pro Arzt, Zahl der Klinikbetten etc. natürlich einen viel genaueren Überblick über die Versorgungslage und den Entwicklungsstand beider Gesellschaften gewinnen.

Wer weiter zurückgehen wollte, um zu den Ursachen der aufgedeckten, z.T. drastischen Unterschiede in beiden Gesellschaften zu gelangen, würde sich dann wohl weiter mit Fragen von Wirtschaft, von Produktivität, von Innovationen, mit der Zahl von Arbeitsplätzen, der Arbeitslosenquote, etc. genauer und vergleichend beschäftigen müssen. Man müsste sich Kennziffern wie Bruttosozialprodukt, Pro-Kopf-Einkommen, Handelsbilanzen ansehen, um schließlich festzustellen, dass trotz fortwährender Bedrohung von innen wie von außen, trotz wiederholter, existenzbedrohender Krieg diese israelische Gesellschaft offenkundig von Anfang an über eine überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit und enorme Begabungskapazitäten verfügt.

Dies und vieles mehr an Erkenntnissen ließe sich aus einem sorgfältigen Studium statistischen Datenmaterials herauslesen.

Wer die entsprechenden Mühe nicht scheut , findet dazu im In-ternet eine beträchtliche, detailreiche und ständig aktualisierte Datenfülle unter nachfolgender Adresse:

http://www.cbs.gov.il/engindex.htm