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Israel


Irrtümer / FAQ's Geschichte Heute

Neugierige Fragen statt platter Vorurteile Verbreitete Irrtümer über den Nahostkonflikt



Irrtümer / FAQ's



FAQ's - Verbreitete Irrtümer über den Nahostkonflikt - einige Beispiele:

Holocaustüberlebende aus Europa und Juden aus aller Welt kamen nach dem Zweiten Weltkrieg hunderttausendfach nach Palästina, vertrieben mit militärischer Gewalt Millionen von Palästinensern und gründeten auf dem geraubten Land ihren Staat Israel.

Richtig ist:
Das Land Israel, die historische Geburtsstätte der Juden, ist seit dem jüdischen Exil vor 2000 Jahren immer Zentrum des religiösen jüdischen Lebens sowie Bestandteil aller jüdischen Gebete, Rituale und der Kultur geblieben. Zur Zeit der osmanischen Eroberung im Jahre 1517 lebten wieder zahlreiche Juden in Jerusalem, Hebron, Safad und in den galiläischen Dörfern. Hunderte chassidische Juden immigrierten im Jahre 1700 aus Osteuropa, zusammen mit Juden, die vor den Pogromen in der Ukraine flohen. Viele fromme Juden verließen Osteuropa im späten 18. und frühen 19 Jahrhundert, um in den vier Städten des heiligen Landes, Jerusalem, Hebron, Safad und Tiberia zu beten und zu sterben.

Es gab demnach seit König Davids Zeit eine kontinuierliche Präsenz von Juden in Jerusalem (ausgenommen die Zeiten, in denen es Juden verboten war, in Städten zu wohnen); im Jahre 1844 waren Juden die größte Religionsgruppe in Jerusalem. Die organisierte jüdische Immigration begann allerdings erst mit der zionistischen Bewegung im Jahre 1880.

vgl. auf dieser website: Israel/Geschichte/Langfassung

Die Anzahl der Araber, die im späten 19 Jahrhundert in diesem Gebiet lebten, ist zwischen den Historikern zwar umstritten; unstrittig ist indes, dass die ganze Region nur noch sehr dünn besiedelt war. Die ersten zionistischen Pioniere hatten zu der arabische Bevölkerung ein kooperatives Verhältnis und glaubten nicht, dass es auf Dauer Reibungen zwischen den beiden Gruppen geben würde. Sie nahmen nämlich an, dass beide Bevölkerungsgruppen von der Entwicklung der Landes profitieren würden und gingen daher von arabischer Unterstützung aus.

Und tatsächlich immigrierten viele Araber nach Palästina, angezogen vom ökonomischen Wachstum, das durch die vermehrte jüdischen Einwanderung angeregt wurde und mit der Hoffnung auf Arbeitsmöglichkeiten, höhere Löhne und bessere Lebensbedingungen.

vgl. auf dieser website: Israel/Geschichte/Langfassung

In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts kauften einwandernde Juden zumeist karges, unbestelltes Land von den arabischen Eigentümern, überwiegend syrische Großgrundbesitzer, so dass durch den 1947 von den Vereinten Nationen gefassten Teilungsbeschluss mitnichten massenhaft arabisches Land seinen bisherigen Eigentümern entrissen wurde. Bis zur Staatsgründung im Jahre 1948 verfügten die jüdischen Einwanderer keineswegs über eine eigene Armee im vollgültigen Sinne, also Infanterie und Panzerverbände, Luftwaffe, Luftabwehr etc., sondern nur über verschiedene schwach bewaffnete paramilitärische Verbände. In diesem Zeitabschnitt war Israel demnach an Einwohnerzahl und militärischem Verteidigungspotential seinen feindselig eingestellten arabischen Nachstaaten hundertfach unterlegen. Für den Überfall, den die im Vergleich hoch gerüsteten arabischen Nachbarstaaten am Tage der Staatsgründung Israels von drei Seiten aus auf dieses kleine Land unternahmen, hatten die arabischen Führer mit einem allenfalls zwei, drei Tagen währendem schwachen Widerstand und der totalen Vernichtung des jüdischen Staates gerechnet. Siegesgewiss war daher auch vielfach die Aufforderung an die in der Kriegszone lebenden arabischen Bewohner ergangen, zunächst einmal ihre Wohnstätten zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen, jedoch verbunden mit der Ankündigung, wenig später triumphal in die von den Juden verlassenen Siedlungen, Dörfer und Städte einziehen zu können. Dass sich indes ein paar Hunderttausend Juden, anders als prognostiziert, weder panikartig ins Mittelmeer treiben, noch ( ein weiteres Mal in ihrer an Leid reichen Geschichte) abschlachten ließen, sondern mit dem Rücken an der Wand die massiven Angriffe nicht nur überstanden, sondern sogar überaus erfolgreich zurückschlagen konnte, hat die westliche Welt mit Verblüffung, da und dort auch mit Hochachtung, registriert, die arabischen Massen hingegen mit Wut, seither schwelendem Hass und nimmer müden Revanchegelüsten erfüllt.

siehe auch: http://www.chaveer.de

Die Vereinten Nationen erlaubten 1947 den Juden die handstreichartige Landnahme, weil sie ein schlechtes Gewissen oder Mitgefühl wegen der von den deutschen Nazis an den deutschen und europäischen Juden ausgeübten Gräuel hatten.

Richtig ist:

Eine handstreichartige Landnahme hat es nie gegeben ( siehe oben ). Politiker leiden selten an einem schlechten Gewissen und lassen sich bei der Wahrnehmung der Interessen ihres Landes ( oder ihrer eigenen ) in der Regel auch kaum von so weichen Empfindungen wie Mitgefühl leiten. Vielmehr wägen Politiker regelmäßig eigene und fremde Interessen gegeneinander ab und versuchen dabei zu erkennen, was für sie notwendig, was machbar und konsensfähig erscheint.

Schon Jahrzehnte zuvor hatte es einerseits die Bewegung des Zionismus gegeben und wurden andererseits bei den Weltmächten Überlegungen angestellt, nach Jahrhunderte währender Verfolgung der Juden für diese in Zukunft die Möglichkeit einer eigenen nationalen Heimstätte zu schaffen. Richtig ist, dass die vor den Augen der Welt enthüllten Grauen der Shoa die Bereitschaft zu einer baldigen Öffnung des Weges zu einer jüdischen Heimstätte erheblich beeinflusste, so dass letzthin in dieser Frage sogar die kommunistische Supermacht Sowjetunion und die kapitalistische Supermacht USA zu einem gemeinsamen Nenner fanden.

Der Teilungsplan der Vereinten Nationen war allerdings großer Kritik von beiden Seiten, Arabern wie Juden, ausgesetzt. Indem er den Juden nur 12% der in der Balfour Erklärung.

versprochenen Fläche zugestand, die zudem über kaum zu verteidigende Grenzen verfügte, stellte der Plan für die Jüdische Gemeinde einen schwierigen Kompromiss dar. Auf der anderen Seite wollten die arabischen Nationen die uneingeschränkte Kontrolle über die gesamte Region und verweigerten sich deshalb diesem (wie jedem späteren) Kompromiss.

In mehreren Kriegen besiegten und demütigten die Israelis dank ihrer massiven militärischen Überlegenheit immer wieder ihre arabischen Nachbarn und raubten ihnen weiteres Land, z.B. das Westjordanland ( sogen. Westbank)

Richtig ist:

Am Ende von vier arabisch-israelischen Kriegen, nämlich des Unabhängigkeitskrieges von 1948, des Sinai Krieges von 1956 des Sechs-Tage-Krieges von 1967 und des Jom-Kippur-Krieges von 1973 (- und rechnet man den Zeitraum von 1967 - 1970 als Zermürbungskrieg an den Grenzen dazu , am Ende von fünf Kriegen -) ging jedes Mal die israelische Armee, die IDF, als Sieger hervor. Während 1948 und 1973 beide Male Israel ohne vorangegangene Kriegserklärung von massiven Armeekräften militärisch überfallen wurde und in beiden Fällen die ersten Tage mit dem Rücken an der Wand um sein Überleben kämpfen musste, war es 1967 an Israel, einer weiteren militärischen Intervention, die von Woche zu Woche bedrohlich näher rückte, zuvor zu kommen und in einem blitzschnellen Präventivschlag die feindlichen Luftwaffen zu zerstören und Regionen, die den feindlichen Armeen erfahrungsgemäß als Aufmarschgebiet gedient hatten, zu besetzen.

vgl. auf dieser website: Israel/Geschichte/Langfassung

Im Jom-Kippur-Krieg erwies es sich militärstrategisch als entscheidend und überlebenswichtig, dass die IDF (israelische Armee) sich nach 1967 nicht wieder vollständig aus dem Westjordanland zurückgezogen hatte. Wer einen Blick auf die Landkarte Israels und insbesondere auf das in seiner Mitte zu einer mit ca. 15 km extrem schmalen Landbrücke eingeschnürte Land wirft , wird die empfindliche Verletzbarkeit des jungen Staates o.w. nachvollziehen können.

Israel verfügt bis heute über keine einschlägigen, international anerkannten und insbesondere von der arabischen bzw. islamischen Nachbarschaft akzeptierten Staatsgrenzen, vielmehr nur über unterschiedlichst definierte Waffenstillstandslinien. Die meisten seiner Nachbarn willigten bis heute nicht in den Abschluss von Friedensverträgen ein; vielmehr bieten sich beispielsweise Syrien und der Libanon verstärkt als logistische Basis für Terrorgruppen wie die Hisbollah an. Regelmäßig attackiert die Hisbollah Dörfer und Siedlungen im Norden Israels mit Raketenangriffen oder Mordanschlägen aus dem Hinterhalt.

vgl. auf dieser website: Israel/ Konfliktlage/Terror

Was in öffentlichen und privaten Debatten der westlichen Welt, darüber was Israel tun oder lassen sollte, wie es sich zu verhalten hätte oder nicht, hartnäckig übersehen wird, ist, dass sich diese Region nach wie vor im Status eines fortdauernden, unerklärten Krieges befindet. Maßnahmen der Kriegsführung spielen sich aller Erfahrung nach nicht innerhalb des vom jeweiligen Zivil - oder Strafrecht gesetzten Rahmens ab.

Vergleichbare Einschränkungen, so zeigen alle geschichtlichen Erfahrungen, ergeben sich auch während aller langwierigen Bürgerkriege. Nichts anderes als ein Bürgerkrieg nämlich ist das, was sich im Verhältnis zwischen Palästinensern und Israelis spätestens seit der Gründung der PLO, erst recht seit Beginn der neuen Strategie namens Intifada bzw. noch viel mehr seit der drastischen Zunahme beinahe wöchentlicher Massenmorde durch Suizidkiller inmitten der israelischen Zivilisationszentren entwickelt hat.

Die Palästinenser leben heute noch in isolierten Flüchtlingslagern und kämpfen von dort aus den Kampf eines David (Steinschleudern) gegen Goliath (Panzer). In spontanen Aufständen, sogenannten Intifadas, rennen junge Palästinenser auf aussichtloser Position gegen die Besatzer an.

Richtig ist:

Auch wenn der tägliche Sprachgebrauch der Medien etwas anderes suggeriert, trifft die Bezeichnung Flüchtlingslager auf die Wohn- und Lebensbereiche der Palästinenser innerhalb der Autonomiegebiete in der Regel überhaupt nicht mehr zu. Flüchtlingslager sind nach gängigem Verständnis rasch und provisorisch zusammengestellte Ansammlungen von Großzelten oder Wohncontainern ohne eigene Infrastruktur, abhängig allein von äußerer Versorgung. Zwar ist zutreffend, dass es den Palästinensern gelungen ist, nicht nur für diejenigen unter ihnen, die vor 55 Jahren oder vor 35 Jahren ( siehe oben) im Zuge kriegerischer Aussetzungen aus ihren Heimatdörfern geflohen waren oder teilweise auch vertrieben wurden, sondern auch für deren Kinder und Kindeskinder einen von der UNO anerkannten Flüchtlingsstatus und dementsprechend dauerhafte Unterstützung und Versorgung zu erhalten. Zutreffend ist freilich auch, dass der weitaus größte Teil der heutigen Lebensräume dieser Menschen sich, soweit man von den palästinensischen Autonomiegebieten und nicht von den arabischen Nachbarstaaten spricht, in ganz normalen Städten oder Stadtteilen befindet. Dschenin beispielsweise, in den Medien notorisch als Flüchtlingslager bezeichnet, besteht, wie Fernsehbilder oft genug dokumentiert haben, aus massiven, oft mehrstöckigen Steinhäusern in einem ziemlich geregelten Straßensystem, mit Läden, Werkstätten und Schulen bzw. der ganzen Logistik und Infrastruktur, die eben gemeinhin zu einer Stadt gehören. Flüchtlingslager ist daher viel eher ein propagandistischer Begriff, der das Mitleid anrühren soll, als dass er noch mit der Wirklichkeit zu tun hätte. Ein erheblicher Teil der erwachsenen palästinensischen Bewohner dieser sogen. Flüchtlingslager verfügt über eine israelische Arbeitserlaubnis, verlässt sich also einerseits auf die vielfältige Unterstützung durch das Flüchtlingshilfswerk der UN und verdient anderseits seinen Lebensunterhalt in ganz normalen Jobs in Israel.
Wann immer im Gefolge neuer blutiger Terroranschläge die israelischen Behörden solche Arbeitsgenehmigungen aus Sicherheitsgründen vorübergehend aufheben, finden das selbst (verständlicherweise) nicht nur die Palästinenser selbst, sondern auch westliche Medienvertreter regelmäßig empörend. So, als ob es die selbstverständliche Pflicht der Israelis sei, ihre feindselig eingestellte Nachbarschaft dauerhaft zu nähren. Während in Deutschland in den siebziger und achtziger Jahren die vereinzelten Mordanschläge der vergleichsweise kleinen RAF-Terrorgruppe ausreichten, unser Land phasenweise in Hysterie und Notstandsstimmung zu versetzen, verlangen wir von einem kleinen Land, etwa so groß wie Hessen, das seit Jahrzehnten dem beinahe täglichen Terror in seinen Städten und Dörfern ausgesetzt ist, mit Dialog, Verhandlungen und polizeilichen Mitteln beizukommen. Rechnet man allein die auf das Konto von Hamas oder Al Aksa Märtyrerbrigaden gehenden Opfer der letzten drei Jahre auf die Größenordnung unseres Landes um, dann wären über diese kurze Zeitspanne etwa zehntausend deutsche Bürgerinnen und Bürger mitten im zivilen Alltag von Bomben zerfetzt worden, abgesehen von mehr als Hunderttausend Schwerstverletzten.
Und unsere wohlmeinenden Freunde würden uns warnend raten, weiterhin den ausgleichenden Dialog zu suchen und die Verfolgung der Terroristen der Polizei und den Staatsanwälten zu überlassen.
Wer mit leidlich offenen Augen sich über Monate oder Jahre die meist kurzen, oft sehr effektheischenden Kurzreportagen über Kämpfe in den sogenannten Flüchtlingslagern anschaut, wird früher oder später einräumen müssen, dass dort nicht kleine Gruppen Steine werfender Kinder israelische Soldaten in Bedrängnis bringen, sondern junge Araber, behangen mit Maschinenpistolen, Schnellfeuergewehren jeglichen Fabrikates und Patronengürteln. Hinter den zu den israelischen Soldaten geschleuderten Steinen feuern nämlich regelmäßig die arabischen Gewehre hinterher - das ergibt allerdings weniger spektakuläre Bilder als die Konstellation: wehrlose Kinder gegen monströse Panzer.

( Literaturempfehlung: : Rolf Behrens : Raketen gegen Steinewerfer LIT-Verlag, 2003 )

Die Selbstmordattentäter sind verzweifelte junge und gedemütigte Menschen, die keine Lebensperspektive mehr sehen und deshalb den Freitod wählen.


Richtig ist:

Massenmorde durch Suizidkiller sind keine spontane Erfindung zutiefst hoffnungsloser junger Palästinenser. Dies ist ein Mythos, der vor allem unter westlichen Gutmenschen mit großer Leidenschaft gepflegt wird. Er ist indes weder historisch, noch soziologisch oder psychologisch haltbar. Die - nimmt man die Zahl der Toten und Schwerverletzten zum Maßstab - Suizidkiller der Tamilentiger in Sri Lanka beispielsweise haben diese Mordtaktik auf schauerliche Weise schon früher perfektioniert als die Palästinenser. Hier wie dort werden solche potentiellen Massenmörder von den Funktionären des Terrors gezielt ausgewählt, geschult und ganz konkret auf ihren Einsatz vorbereitet. Auf sie, ganz besonders auf die jungen Männer, warten angeblich die im Koran versprochenen sinnlichen Herrlichkeiten des Paradieses, auf ihre Eltern und Familien nicht nur der gesellschaftliche Ruhm und die Anerkennung in einer Kultur des Todes, sondern durchaus materiell erhebliche finanzielle Zuwendungen und Belohnungen. Diejenigen also, die aus Mitgefühl und eingeübter Gutmenschattitüde heraus derlei blutrünstige Strategien durch vordergründige Sozialpsychologie regelmäßig relativieren, müssen sich fragen lassen, ob sich hinter dieser Haltung nicht in Wahrheit antisemitische Einstellungen verbergen.

vgl. auf dieser website: Israel/ Konfliktlage/Terror

Kritische Journalisten ebenso wie westliche Geheimdienstexperten haben längst aufgedeckt, dass palästinensische Eltern ihre Kinder regelrecht aufputschen und sie dann an die vorderste Front schicken.

(So fahren auch die Bosse von Hamas oder Islam. Dschihad immer häufiger nicht mehr alleine im Auto durch die Gegend, sondern packen möglichst ihre Frau oder ihre Kinder dazu.) Auch die sogenannte zweite Intifada brach keineswegs nach einem angeblich provozierenden Besuch Sharons auf dem Tempelberg ganz spontan aus. Vielmehr hat der Mitchell-Report vom Mai 2001 deutliche Belege dafür zitiert, das dieser vermeintlich spontane Aufstand in Wahrheit von langer Hand vorbereitet und dann bei geeigneter Gelegenheit systematisch in Szene gesetzt worden war. Und immer wieder passiert, womit die palästinensische Propaganda fest rechnet: ein arabisches Kind bricht tödlich verletzt zusammen und wird in einem makaber anmutenden Trauerzug, der im wesentlichen aus endlosen Gewehrsalven gen Himmel, martialischen Gesten und brüllenden Racheschwüren besteht, unter den Augen der Weltmedien in einer perfekt eingeübten Inszenierung zu Grabe getragen. Name, Geschlecht, Alter, manchmal noch der Beruf von palästinensischen Opfern dieses schmutzigen Krieges werden von den Medien regelmäßig präsentiert, nicht selten noch erschütternde Nahaufnahmen von den zerschundenen Körpern. Wer hat dagegen in Fernsehreportagen dergleichen Details je von den jüdischen Terroropfern erfahren oder deren zerfetzten Körper in Nahansichten gezeigt bekommen ?

Palästina als eigenen Staat könnte es längst geben, hätten nicht die Vertreter der arabischen Seite seit über achtzig Jahren jeglichen Teilungsvorschlag brüsk abgelehnt und jeden Kompromissansatz stets in Frage gestellt. Die nun bereits Jahrzehnte währende Erziehung heranwachsender palästinensischer Generationen zu antisemitischem Hass und Märtyrerkult, haben diesem geplagten Volk letzthin möglicherweise mehr geschadet als der von Israel ausgehende Druck. An materieller Unterstützung für die PLO oder Hamas hat es insbesondere in Europa nie gefehlt und fehlt es bis heute nicht. Statt aber den Aufbau einer eigenen, auf die Zukunft gerichteten Zivilisation voranzutreiben, haben die palästinensischen Führer seit Jahrzehnten den Einsatz der eingeworbenen Finanzmittel entweder auf die Zerstörung Israels oder die eigene Bereicherung ausgerichtet. Das anerkannte Wirtschaftsmagazin Forbes rechnet deshalb nicht von ungefähr den PLO-Vorsitzenden und palästinensischen Präsidenten Jassir Arafat mit ca. 300 Millionen Dollar Privatvermögen zu den reichsten Despoten der gegenwärtigen Welt.

Literaturempfehlung zur Aufklärung vieler weiterer Irrtümer:

Mitchell G. Bard: Behauptungen und Tatsachen. Hänssler-Verlag, 2002