Terror
Terror in Israel
Terror richtet sich so gut wie ausschließlich gegen Zivilisten, unterschiedslos also gegen Frauen und Männer, Kinder und Greise. Terror sucht seine Wirkung gerade darin, inmitten der Zentren zivilen Lebens, in Einkaufszentren, Kinos oder Linienbussen Horror und Schrecken zu verbreiten. Terroristen richten anders als Partisanen ihre Mordaktionen eben nicht gegen feindliche Soldaten im eigenen Gebiet, sondern verunsichern das zivile Leben in Staat. Insofern bemänteln Begriffe wie bewaffneter Kampf oder bewaffneter Arm oder Befreiungskämpfer regelmäßig Methoden, die zutreffend nur mit Terror, Mord bzw. Massenmord bezcichnet werden können. Dies gilt in ganz besonderer Weise für die als Selbstmordattentäter bezeichneten Massenmörder. Auch die militanten Aktionen gegen die IDF als Besatzungsmacht in den besetzten Gebieten gehen von irregulären Einheiten aus und sind somit unter den Terror zu subsumieren.
Das eindeutige Übergewicht der Attacken gegen zivile Ziele belegt die fortlaufend geführte Statistik der IDF:
Trägergruppen des palästinensischen Terrors
Die Trägergruppen des Terrors sind unterschiedlich – ihre langfristige Strategie ist vergleichbar und die Motivation nahezu identisch. Auf der einen Seite hat man es mit säkularen palästinensischen Bewegungen zu tun, die der PLO nahestehen bzw. dieser zuzurechnen sind. Hier sind als Träger die Yasser Arafats Fatah-Bewegung unterstehenden Tanzim-Milizen (der paramilitärische Jugendverband der Fatah, die unter Führung des mittlerweile inhaftierten Marwan Baghouti standen) und die Al-Aqsa Märtyrerbrigaden zu nennen. Auf der anderen Seite wird der Terror getragen von islamfaschistischen Bewegungen wie der Hamas, dem Islamischen Djihad und derHisbollah.
Dadurch, dass Tanzim-Miliz und Al-Aqsa Märtyrerbrigaden der Fatah angehören, ist eine politische Verantwortung der PLO-Führung für den Terror nicht von der Hand zu weisen.
Allen genannten Organisationen ist gemeinsam, dass sie einer typische Bewegungsstrategie folgen: ihre Aktionen machen nur solange und soweit Sinn, als sie mobilisieren und dienen in erster Linie diesem Zweck, den Zustand der „Bewegung“ aufrecht zu erhalten.
Es geht den Mördern um zweierlei. Als mittelbares Zweck verfolgen sie das Ziel militärische Gegenschläge zu provozieren, von denen sie sich Mobilisierungserfolge für ihre Bewegung versprechen. Zunächst und zuallererst geht es ihnen darum so viele Juden wie nur möglich zu töten.
Erzeugung von Hass durch klassischen Antisemitismus – Antisemitismus als vorherrschendes Deutungsmuster
Es geht den Attentätern darum, soviele Juden wie möglich zu ermorden und eine Propaganda der Tat zu entfalten. Die Taten und die Bekennervideos legen die Motive offen. Es handelt sich bei den heimtückischen Mördern um eliminatorische Antisemiten und um Massenmörder. Ihre Mordtaten sind Bestandteil und Konsequenz einer Propaganda, die jungen Palästinensern eingeimpft wird. Zeugnisse belegen die ungebrochen antisemitische Erziehung zum Hass in den palästinensischen Kindergärten und Schulen. Von den Schulbüchern bis zu den dokumentierten Arten des Spielens wird heranwachsenden jungen Palästinensern der eliminatorische Hass gegen die Juden und die todessehnsüchtige islamfaschistische Märtyrerideologie beigebracht. Populärkultuerelle Musikvideos propagieren dieselben Inhalte und schüren den Hass. Selbst Ferienlager für palästinensische Kinder und Jugendliche, in denen sie sich erholen sollen, sind von dieser Indoktrination nicht frei – sie tragen die Namen der sogenannten "Märtyrer“, die Israelis ermordet haben.
Häufig wird darauf hingewiesen, dass der palästinensische Gewaltausbruch durch Handlungen der israelischen Politik, des israelischen Militärs oder die israelische Besatzung provoziert sei. Ein prominentes Beispiel ist der „Ausbruch“ der sogenannten Al-Aqsa-Intifada 2000. Die kausale „Verantwortung“ für den „Ausbruch“ wird von westlichen Beobachtern häufig dem Tempelberg-Besuch Ariel Sharons, des damaligen Oppositionsführers, zugeschrieben. Diese Deutung lässt dreierlei außer Acht. Erstens reduziert sie die Massenbewegung auf den Straßen auf ein ihr äußerlich bleibendes Ereignis, auf das sie nur reagiert. Diese sozialpsychologisierende Deutung geht an dem Moblisierungsphänomen in den palästinensischen Autonomiegebieten vorbei. Zweitens läßt sie den Status palästinensischer Aktivisten außer acht, die die Bewegung mobilisieren. Drittens schließlich blendet sie den auf den Sommer 2000 sich abzeichnenden Strategiewechsel der palästinensischen Führung sowie der sie unterstützenden wie der konkurrierenden politischen Gruppen aus. Die Al-Aqsa-Intifada war eine geplante Erhebung, die keineswegs auf den Tempelbergbesuch Ariel Sharons zurückzuführen ist, sondern diesen nur als Anlass nahm. Bei der gegenteiligen Behauptung handelt es sich um eine klassische Verkehrung von Anlass und Ursache. In seiner Folge wurde eine Bewegung entfacht, um eine Internationalisierung des israelisch-palästinensischen Konflikts zu erreichen.
Ein Beispiel für die Verquickung zwischen PA und Terroristen bei palästinensischen Mordanschläge
Am 21. März 2002 sprengte sich im Zentrum Ostjerusalems ein junger Mann in die Luft und tötete bei diesem Anschlag 3 Menschen. 70 weitere wurden verletzt. Die Al-Aksa Märtyrer Brigaden bekannten sich zu diesem Anschlag. Nach den Dokumenten, die später in Arafats Hauptquartier sowie in Nachrichtendienstbüros in Tulkarem und Nablus gefunden werden, war Arafat an dem Attentat nicht ganz unbeteiligt. [Wenn Sie mehr wissen möchten: Hier klicken ] Wer künftig eine humanitäre Katastrophe in Palästina verhindern will, darf nicht den Präsidenten, dessen Haushalt und dessen Beamte alimentieren.
Doppelstrategie: Terror und Verhandeln
Die Palästinensiche Autonomiebehörde fährt eine klassische Doppelstrategie. Einerseits unterstützt sie den Terror logistisch, ideell und finanziell, andererseits setzt sie ihn als Unterpfand in den Verhandlungen mit Israel ein. Statt dem vielbeschworenen Teufelskreis der Gewalt wird der israelisch-palästinensische Konflikt, wird die israelische Gesellschaft beherrscht von dem Wechselspiel von Terror und Verhandeln und Verhandeln.
Es ist ein organisatorischer und politischer Zusammenhang, in dem PA, Islamischer Jihad, Hamas, Fatah, Tanzim und die Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden stehen. Was haben die Euopäer mit diesen Fragen zu tun?
Die Europäer gehören zu den größten Unterstützern der Palästinensischen Autonomiebehörde. Die Europäer subventionieren durch die kulturelle Förderung der PA die Erziehung zum Hass in den Schulen ebenso die journalistischen Standards selten genügende Propaganda im Fernsehsender der PA. In ihm wird nicht nur in Übertragungen von Freitagsgebeten der Hass gegen die Juden gepredigt und populärkulturell der Märtyrerkult des Shahidentums angeheizt. Damit werden Terroranschläge verherrlicht. Die PA kauft wie man seit die israelische Marine das Schiffs Karin A aufgebracht hat, in großem Umfang Waffen ein. Es verstärken sich Verdachtsmomente, dass die palästinensische Autonomiebehörde und die mit ihr verbündetenen Terrororganisationen europäische Förderung zweckentfremden, um Waffen für den terroristischen Kampf gegen Israel zweckzuentfremden. Doch kritische parlamentarische Initiativen wie der Europaabgeordneten Ilka Schröder sind nicht gern gesehen.
Die EU
Attentäter - Helden oder Killer?